Altes Testament · Poesie

Psalmen 147

Psalmi 147 · Lutherbibel 1912 · 20 Verse

Kapitel 147 von 150

1 Lobet den HERRN! denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding; solch Lob ist lieblich und schön.Lobet Jahwe! Denn es ist gut, unseren Gott zu besingen; denn es ist lieblich, es geziemt sich Lobgesang.

2 Der HERR baut Jerusalem und bringt zusammen die Verjagten Israels.Jahwe baut Jerusalem, die Vertriebenen Israels sammelt er.

3 Er heilt, die zerbrochnes Herzens sind, und verbindet ihre Schmerzen.Der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet;

4 Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen.

5 Der HERR ist groß und von großer Kraft; und ist unbegreiflich, wie er regiert.Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß.

6 Der HERR richtet auf die Elenden und stößt die Gottlosen zu Boden.Jahwe hält aufrecht die Elenden; er erniedrigt bis zur Erde die Gesetzlosen.

7 Singet umeinander dem HERRN mit Dank und lobet unsern Gott mit Harfen,Stimmet Jahwe einen Lobgesang an, singet Psalmen unserem Gott mit der Laute!

8 der den Himmel mit Wolken verdeckt und gibt Regen auf Erden; der Gras auf Bergen wachsen läßt;Ihm, der die Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde, der Gras sprossen läßt auf den Bergen;

9 der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die ihn anrufen.der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die da rufen.

10 Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses noch Gefallen an eines Mannes Schenkeln.Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an den Beinen des Mannes;

11 Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.Jahwe hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte harren.

12 Preise, Jerusalem, den HERRN; lobe Zion, deinen Gott!Rühme, Jerusalem, Jahwe! Lobe, Zion, deinen Gott!

13 Denn er macht fest die Riegel deiner Tore und segnet deine Kinder drinnen.Denn er hat befestigt die Riegel deiner Tore, hat deine Kinder gesegnet in deiner Mitte;

14 Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.Er, der Frieden stellt in deine Grenzen, dich sättigt mit dem Fette des Weizens;

15 Er sendet seine Rede auf Erden; sein Wort läuft schnell.der seinen Befehl auf die Erde sendet: sehr schnell läuft sein Wort;

16 Er gibt Schnee wie Wolle, er streut Reif wie Asche.der Schnee gibt wie Wolle, Reif wie Asche streut;

17 Er wirft seine Schloßen wie Bissen; wer kann bleiben vor seinem Frost?der sein Eis wirft wie Brocken: wer kann bestehen vor seinem Frost?

18 Er spricht, so zerschmilzt es; er läßt seinen Wind wehen, so taut es auf.Er sendet sein Wort und schmelzt sie; er läßt seinen Wind wehen: es rieseln die Wasser.

19 Er zeigt Jakob sein Wort, Israel seine Sitten und Rechte.Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte.

20 So tut er keinen Heiden, noch läßt er sie wissen seine Rechte. Halleluja!Keiner Nation hat er also getan; und die Rechte, sie haben sie nicht gekannt. Lobet Jahwe!