Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen,
Worum es geht
Die Psalmen sind das Gebet- und Liederbuch der Bibel. In 150 Liedern findet der Glaubende Worte für jede Lebenslage: Lob und Dank, Klage und Buße, Vertrauen und Hoffnung. Sie lehren uns, ehrlich und betend vor Gott zu treten.
Viele Psalmen stammen von König David, andere von Asaf, den Korachiten, Salomo und unbekannten Dichtern. Sie umfassen Jahrhunderte und wurden im Tempelgottesdienst gesungen. Das Buch ist in fünf Sammlungen gegliedert.
Theologisch spiegeln die Psalmen das ganze Glaubensleben wider: Sie verbergen weder Zweifel noch Freude. Immer wieder münden auch die dunkelsten Klagen in Vertrauen, denn der HERR ist treu (Psalm 23).
Zahlreiche Psalmen sind messianisch und weisen prophetisch auf Christus – sein Leiden (Psalm 22), seine Königsherrschaft (Psalm 2) und seine Auferstehung. Jesus selbst betete die Psalmen. Für uns heute sind sie eine unerschöpfliche Schule des Gebets.
- Verfasser
- David und weitere
- Entstehung
- ca. 1000–500 v. Chr.
- Leitthema
- Das Gebets- und Liederbuch der Bibel – die ganze Bandbreite des Lebens vor Gott.
Der Aufbau des Buches
-
Ps. 1–41
Erstes Buch
vorwiegend Davidpsalmen
-
Ps. 42–72
Zweites Buch
-
Ps. 73–89
Drittes Buch
Asaf und Korach
-
Ps. 90–106
Viertes Buch
-
Ps. 107–150
Fünftes Buch
Lob und Lieder
Worte, die alles tragen
Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen,
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.
Dein Wort ist meine Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.