Altes Testament · Poesie

Psalmen 129

Psalmi 129 · Lutherbibel 1912 · 8 Verse

Kapitel 129 von 150

1 Ein Lied im höhern Chor. Sie haben mich oft gedrängt von meiner Jugend auf, so sage Israel,Ein Stufenlied. Oftmals haben sie mich bedrängt von meiner Jugend an, sage doch Israel,

2 sie haben mich oft gedrängt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht übermocht.oftmals haben sie mich bedrängt von meiner Jugend an; dennoch haben sie mich nicht übermocht.

3 Die Pflüger haben auf meinen Rücken geackert und ihre Furchen lang gezogen.Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt, haben lang gezogen ihre Furchen.

4 Der HERR, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen.Jahwe ist gerecht; er hat durchschnitten das Seil der Gesetzlosen.

5 Ach daß müßten zu Schanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind!Mögen beschämt werden und zurückweichen alle, die Zion hassen!

6 Ach daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dächern, welches verdorrt, ehe man es ausrauft,Mögen sie sein wie das Gras der Dächer, welches verdorrt, ehe man es ausrauft,

7 von welchem der Schnitter seine Hand nicht füllt noch der Garbenbinder seinen Armwomit der Schnitter seine Hand nicht füllt, noch der Garbenbinder seinen Schoß;

8 und die vorübergehen nicht sprechen: "Der Segen des HERRN sei über euch! wir segnen euch im Namen des HERRN"!und die Vorübergehenden sagen nicht: Jahwes Segen über euch! Wir segnen euch im Namen Jahwes.