Beziehungen & Alltag

Was sagt die Bibel über Geld und Besitz?

Geld ist nicht böse, aber die Liebe zum Geld schon. Die Bibel ruft zu Zufriedenheit, Großzügigkeit und Vertrauen auf Gott statt auf Reichtum – und warnt davor, dem Mammon statt Gott zu dienen.

Die Bibel spricht erstaunlich oft über Geld und Besitz – nicht weil sie Reichtum verurteilt, sondern weil das Herz so leicht daran hängt. Jesus warnte: "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon" (Matthäus 6,24). Es geht um die Frage, wem wir letztlich vertrauen.

Die Wurzel des Problems

Nicht Geld an sich, sondern die Geldliebe ist gefährlich: "Die Geldgier ist eine Wurzel alles Übels" (1. Timotheus 6,10). Reichtum ist trügerisch und verspricht Sicherheit, die er nicht halten kann (Sprüche 23,5). Darum ruft die Bibel zu Zufriedenheit: "So wir aber Nahrung und Kleider haben, so lasset uns genügen" (1. Timotheus 6,8).

Statt zu horten, lehrt die Bibel Großzügigkeit. "Geben ist seliger denn Nehmen" (Apostelgeschichte 20,35), und "einen fröhlichen Geber hat Gott lieb" (2. Korinther 9,7). Wer gibt, sammelt Schätze im Himmel (Matthäus 6,19-20), wo sie nicht vergehen.

Am Ende ist die beste Geldlehre das Vertrauen auf Gott, der versorgt (Philipper 4,19) und verspricht: "Ich will dich nicht verlassen noch versäumen" (Hebräer 13,5). Wer das glaubt, kann mit offenen Händen leben – frei von Habgier und Angst.

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