Beziehungen & Alltag
Was sagt die Bibel über Sorgen und Angst?
Die Bibel ruft dazu auf, Sorgen im Gebet auf Gott zu werfen, der für uns sorgt. Statt sich zu ängstigen, dürfen Glaubende auf den himmlischen Vater vertrauen, der seine Kinder kennt und versorgt.
Sorgen und Angst kennt jeder Mensch. Die Bibel nimmt sie ernst und gibt zugleich einen klaren Weg, mit ihnen umzugehen. Jesus widmete den Sorgen einen eigenen Abschnitt: "Sorget nicht für euer Leben ... Sehet die Vögel unter dem Himmel an ... euer himmlischer Vater nährt sie doch" (Matthäus 6,25-26).
Sorgen abgeben
Der entscheidende Schritt ist, die Sorge nicht festzuhalten, sondern abzugeben. 1. Petrus 5,7 lädt ein: "Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch." Und Philipper 4,6-7 verspricht: Wer alles im Gebet vor Gott bringt, dem wird "der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft", das Herz bewahren.
Sorge entsteht oft aus dem Versuch, das Morgen zu kontrollieren. Jesus rief darum: "Sorget nicht für den andern Morgen ... es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe" (Matthäus 6,34). Vertrauen heißt, sich Tag für Tag von Gott tragen zu lassen.
Hinter alledem steht die Zusage: "Suchet am ersten das Reich Gottes ... so wird euch solches alles zufallen" (Matthäus 6,33). Wer Gott an die erste Stelle setzt, darf gewiss sein, dass der Vater ihn kennt und versorgt. Das verwandelt Angst in Frieden.