Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.
Worum es geht
Das Buch Hiob ringt mit der ältesten Frage des Glaubens: Warum leiden Gerechte? Hiob, ein frommer und wohlhabender Mann, verliert in kurzer Zeit Besitz, Kinder und Gesundheit – ohne dass er es verschuldet hätte.
In langen Reden ringen Hiob und seine drei Freunde um eine Erklärung. Die Freunde behaupten, Leid sei stets Strafe für Sünde. Hiob hält an seiner Unschuld fest und schreit zu Gott. Schließlich antwortet Gott selbst – nicht mit Erklärungen, sondern mit der Offenbarung seiner unermesslichen Größe und Weisheit.
Der Verfasser ist unbekannt; das Buch zählt zur Weisheitsliteratur. Theologisch lehrt es, dass Gottes Wege höher sind als unser Verstehen und dass Vertrauen nicht auf vollständigen Antworten beruht, sondern auf der Person Gottes selbst.
Hiobs Hoffnung „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" (Hiob 19,25) weist über alles Leid hinaus auf den Erlöser Christus. Für uns heute tröstet Hiob: Auch im unverstandenen Leid dürfen wir Gott vertrauen, der am Ende alles wohl macht.
- Verfasser
- unbekannt
- Entstehung
- ca. 2000–1500 v. Chr. (Geschehen)
- Leitthema
- Warum leiden Gerechte? Gott begegnet dem Leidenden und ist größer als alle Antworten.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–2
Hiobs Prüfung
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Kap. 3–31
Die Streitgespräche mit den Freunden
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Kap. 32–37
Die Reden des Elihu
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Kap. 38–41
Gott antwortet aus dem Sturm
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Kap. 42
Hiobs Umkehr und Wiederherstellung
Worte, die alles tragen
und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt.
Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben.
Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen.