Personen im Bibellexikon
Hiob
Der leidende Gerechte
Hiob verliert alles und ringt mit der Frage nach dem Leid, hält aber an Gott fest und wird am Ende wiederhergestellt.
Hiob war ein frommer, wohlhabender Mann, der unverschuldet alles verlor: Besitz, Kinder und Gesundheit. Sein Buch ringt mit der tiefsten Frage des Glaubens – warum Gerechte leiden.
Trotz allem hielt Hiob an Gott fest: „Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; der Name des HERRN sei gelobt" (Hiob 1,21). In seinem Leid bekennt er die Hoffnung: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" (Hiob 19,25).
Am Ende antwortet Gott nicht mit Erklärungen, sondern mit seiner Größe – und Hiob beugt sich. Gott stellt ihn doppelt wieder her. Das Buch lehrt Vertrauen, auch wenn wir Gottes Wege nicht verstehen.
Schlüsselverse
und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt.
Hiob 1,21
Aber ich weiß, daß mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben.
Hiob 19,25
Ich erkenne, daß du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer.
Hiob 42,2