Altes Testament · Hoheslied · Kapitel 5
Hoheslied 5,4
Aber mein Freund steckte seine Hand durchs Riegelloch, und mein Innerstes erzitterte davor.
Hoheslied 5,4 · Lutherbibel 1912
Mein Geliebter streckte seine Hand durch die Öffnung, und mein Inneres ward seinetwegen erregt. — Hoheslied 5,4 (Elberfelder Bibel 1905)
Im Zusammenhang
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2Ich schlafe, aber mein Herz wacht. Da ist die Stimme meines Freundes, der anklopft: Tue mir auf, liebe Freundin, meine Schwester, meine Taube, meine Fromme! denn mein Haupt ist voll Tau und meine Locken voll Nachttropfen.
3Ich habe meinen Rock ausgezogen, wie soll ich ihn wieder anziehen? Ich habe meine Füße gewaschen, wie soll ich sie wieder besudeln?
Weiterlesen in Hoheslied 5
4Aber mein Freund steckte seine Hand durchs Riegelloch, und mein Innerstes erzitterte davor.
5Da stand ich auf, daß ich meinem Freund auftäte; meine Hände troffen von Myrrhe und meine Finger von fließender Myrrhe an dem Riegel am Schloß.
6Und da ich meinem Freund aufgetan hatte, war er weg und hingegangen. Meine Seele war außer sich, als er redete. Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht; ich rief, aber er antwortete mir nicht.