Glaubensleben

Bibelverse über Fasten

Fasten ist in der Bibel ein Ausdruck der Hingabe, der Buße und des ernsten Gebets. Jesus setzt es voraus, warnt aber vor Heuchelei und ruft zur Aufrichtigkeit des Herzens.

Diese Verse zeigen, worum es beim Fasten wirklich geht: nicht um äußere Schau, sondern um die Hinwendung zu Gott.

6 Bibelstellen · Übersetzung: Lutherbibel 1912

Fasten nicht zur Schau.

Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, auf daß sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht, auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.
Matthäus 6,16-18 (Luther 1912)

Das Fasten, das Gott gefällt.

Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Laß los, welche du mit Unrecht gebunden hast; laß ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch.
Jesaja 58,6-7 (Luther 1912)

Bekehrt euch mit Fasten und Weinen.

Doch spricht auch jetzt der HERR: Bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
Joel 2,12 (Luther 1912)

Jesus fastete vierzig Tage.

Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.
Matthäus 4,2 (Luther 1912)

Beten und Fasten vor der Aussendung.

Da sie aber dem HERRN dienten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe. Da fasteten sie und beteten und legten die Hände auf sie und ließen sie gehen.
Apostelgeschichte 13,2-3 (Luther 1912)

Fasten, um Gottes rechten Weg zu suchen.

Und ich ließ daselbst am Wasser bei Ahava ein Fasten ausrufen, daß wir uns demütigten vor unserm Gott, zu suchen von ihm einen richtigen Weg für uns und unsre Kinder und alle unsre Habe.
Esra 8,21 (Luther 1912)
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