Römisch-katholisch in Deutschland

Die weltweit größte christliche Kirche – in Gemeinschaft mit dem Papst, geprägt von Sakramenten, Liturgie und einer langen Tradition.

Die römisch-katholische Kirche ist mit über einer Milliarde Mitgliedern die größte christliche Kirche weltweit. Sie versteht sich als die in der Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom, dem Papst, verbundene Kirche und führt ihre Geschichte auf das Wirken der Apostel, besonders des Apostels Petrus, zurück.

Grundlage des Glaubens sind die Heilige Schrift und die kirchliche Überlieferung, ausgelegt durch das Lehramt der Kirche. Im Zentrum stehen die sieben Sakramente – allen voran die Eucharistie (Heilige Messe) –, durch die nach katholischem Verständnis Gottes Gnade wirksam wird. Maria und die Heiligen werden verehrt und als Fürsprecher angerufen.

Die Kirche ist weltweit in Bistümer und Pfarreien gegliedert und durch das Bischofsamt sowie das Papsttum strukturiert. In Deutschland prägt sie über die Gottesdienste hinaus durch Caritas, Bildung und kulturelles Erbe das gesellschaftliche Leben.

Der Gottesdienst der Gemeinde ist vor allem die sonntägliche Heilige Messe mit Wortgottesdienst und Eucharistiefeier; das Kirchenjahr mit seinen Festen, das Stundengebet und die Volksfrömmigkeit prägen den Glaubensalltag.

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