Adventisten in Deutschland

Christen, die die Wiederkunft Jesu (das „Advent") erwarten und den biblischen Ruhetag, den Sabbat, halten.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Nordamerika aus der adventistischen Erwartungsbewegung. Ihr Name verweist auf zwei prägende Überzeugungen: die nahe Wiederkunft Jesu Christi (lateinisch „adventus", Ankunft) und das Halten des Sabbats, des siebten Wochentags, als von Gott eingesetzten Ruhe- und Gottesdiensttag.

Adventisten verstehen sich als bibeltreue protestantische Freikirche. Sie betonen die Heilige Schrift als alleinige Glaubensgrundlage, die Erlösung allein durch Jesus Christus, die Glaubenstaufe und die Hoffnung auf das ewige Leben in der wiederhergestellten Schöpfung.

Ein besonderes Anliegen ist ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen, das auch Gesundheit und Lebensstil einschließt; weltweit ist die Freikirche durch ein großes Bildungs-, Gesundheits- und Hilfswerk bekannt.

Der Gottesdienst findet am Samstag (Sabbat) statt und gliedert sich häufig in ein Bibelgespräch (die „Sabbatschule") und die Predigtversammlung. Gemeinschaft, Bibelstudium und missionarisches Engagement prägen das Gemeindeleben.

232 Gemeinden dieser Art im Verzeichnis.

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