Glaube & Leben

Wie wächst man im Glauben?

Glaube wächst durch Gottes Wort, Gebet, Gemeinschaft mit anderen Christen und gelebten Gehorsam. Wie ein Kind heranwächst, reift der Glaube, wenn man bei Jesus bleibt und sich vom Heiligen Geist führen lässt.

Der Glaube ist beim ersten Schritt nicht fertig, sondern soll wachsen – wie ein neugeborenes Kind heranreift. 2. Petrus 3,18 ruft dazu auf: "Wachset in der Gnade und Erkenntnis unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi." Gott selbst bewirkt dieses Wachstum (Philipper 1,6), aber er gebraucht dazu bestimmte Mittel.

Die Nahrung des Glaubens

An erster Stelle steht Gottes Wort. Wie Säuglinge nach Milch verlangen, sollen Glaubende "begierig" sein "nach der vernünftigen, lautern Milch ... auf dass ihr durch dieselbe zunehmt" (1. Petrus 2,2). Dazu kommt das Gebet, das die Beziehung zu Gott nährt (1. Thessalonicher 5,17).

Wachstum geschieht selten allein. Die Gemeinschaft der Glaubenden trägt, ermutigt und korrigiert (Hebräer 10,24-25). Und schließlich wächst Glaube durch Gehorsam: "Bleibet in mir und ich in euch ... wer in mir bleibt ... der bringt viel Frucht" (Johannes 15,4-5). Wer das Gehörte umsetzt, dem wird mehr gegeben.

Wichtig ist Geduld mit sich selbst. Wachstum hat Höhen und Tiefen, doch Gott "wirket in euch beides, das Wollen und das Vollbringen" (Philipper 2,13). Wer dranbleibt, wird Schritt für Schritt Christus ähnlicher (2. Korinther 3,18).

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