Schwere Fragen
Wer ist der Teufel und woher kommt das Böse?
Der Teufel ist nach der Bibel ein gefallenes geschaffenes Wesen, das Gott widersteht und Menschen verführt. Das Böse entsprang dem Missbrauch von Freiheit, nicht aus Gott. Doch der Teufel ist besiegt: In Christus ist sein Ende gewiss.
Die Bibel spricht real, aber nicht reißerisch vom Teufel (auch "Satan", der "Widersacher"). Er ist kein Gegen-Gott und keine ewige Macht, sondern ein geschaffenes Wesen, das sich gegen Gott auflehnte. Jesus sah ihn "vom Himmel fallen" (Lukas 10,18). Er ist "ein Lügner und ein Vater derselben" (Johannes 8,44).
Woher kommt das Böse?
Das Böse stammt nicht von Gott, der "gut" ist und niemanden zum Bösen versucht (Jakobus 1,13). Es entsprang dem Missbrauch geschöpflicher Freiheit – zuerst bei gefallenen Engeln, dann beim Menschen im Sündenfall (1. Mose 3,1-6). Freiheit zur Liebe schließt die Möglichkeit der Auflehnung ein.
Der Teufel wirkt als Versucher und Verkläger, doch seine Macht ist begrenzt. Er kann nur, was Gott zulässt, und muss fliehen, wenn man ihm im Glauben widersteht: "Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch" (Jakobus 4,7).
Das Wichtigste: Der Teufel ist besiegt. Jesus hat ihn am Kreuz entwaffnet und öffentlich triumphiert (Kolosser 2,15). Sein Ende ist gewiss (Offenbarung 20,10). Christen müssen sich nicht fürchten, sondern dürfen in der Autorität dessen leben, der "gekommen ist, dass er die Werke des Teufels zerstöre" (1. Johannes 3,8).