Errettung
Was bedeutet Buße und Umkehr?
Buße heißt Sinnesänderung: sich von der Sünde ab- und Gott zuwenden. Sie ist kein Selbstquälen, sondern die befreiende Umkehr, mit der das neue Leben mit Gott beginnt – eng verbunden mit dem Glauben.
"Tut Buße!" war die erste öffentliche Botschaft sowohl von Johannes dem Täufer als auch von Jesus (Matthäus 4,17). Das Wort wird oft missverstanden als düsteres Selbstquälen. Biblisch bedeutet es jedoch "Sinnesänderung" – eine Umkehr des Denkens und der Richtung des Lebens: weg von der Sünde, hin zu Gott.
Mehr als Reue
Buße ist mehr als ein schlechtes Gewissen. Paulus unterscheidet eine "göttliche Traurigkeit", die zur Umkehr führt, von einer bloßen "Traurigkeit der Welt" (2. Korinther 7,10). Echte Buße erkennt die Sünde, bekennt sie (1. Johannes 1,9) und wendet sich neu Gott zu. Sie zeigt sich auch in verändertem Handeln (Apostelgeschichte 26,20).
Umkehr und Glaube gehören zusammen: "Tut Buße und glaubt an das Evangelium" (Markus 1,15). Beim ersten Schritt zu Christus geschieht beides; danach bleibt Umkehr eine tägliche Haltung, in der wir immer wieder zu Gott zurückkehren.
Buße ist letztlich eine fröhliche Sache, denn sie führt zu Vergebung und Erquickung (Apostelgeschichte 3,19). Im Himmel herrscht Freude "über einen Sünder, der Buße tut" (Lukas 15,7). Gott wartet wie ein Vater mit offenen Armen auf jeden, der heimkommt (Lukas 15,20).