Apologetik & Weltbild

Schöpfung oder Evolution – was sagt die Bibel?

Die Bibel bezeugt, dass Gott Himmel und Erde mit Absicht und Weisheit geschaffen hat und der Mensch sein Ebenbild ist. Sie will keine naturwissenschaftliche Abhandlung sein, sondern bekennt: Hinter allem steht ein Schöpfer, kein Zufall.

"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (1. Mose 1,1) – mit diesem Bekenntnis beginnt die Bibel. Sie macht klar: Die Welt ist nicht durch Zufall entstanden, sondern durch den Willen eines weisen, persönlichen Gottes. "Durch den Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort fertig ist" (Hebräer 11,3).

Was die Bibel betonen will

Der Schöpfungsbericht ist kein naturwissenschaftliches Lehrbuch, sondern eine Glaubensaussage über das Warum und Wer der Schöpfung. Sein Kern: Gott steht am Anfang, alles ist mit Absicht gemacht, und der Mensch ist als Gottes Ebenbild geschaffen, von besonderer Würde (1. Mose 1,27). Das unterscheidet ihn grundlegend von einem rein zufälligen Produkt.

Christen beurteilen das Verhältnis von Schöpfung und naturwissenschaftlichen Modellen unterschiedlich. Einig sind sie im Entscheidenden: Hinter dem Universum steht kein blinder Zufall, sondern ein Schöpfer. Die Schöpfung selbst zeugt von ihm: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" (Psalmen 19,2).

Paulus sagt, dass Gottes "ewige Kraft und Gottheit" an den Werken erkennbar sind (Römer 1,20). Die Frage nach dem Ursprung ist letztlich auch eine Frage nach Sinn: Wer geschaffen ist, ist gewollt – und auf Beziehung zum Schöpfer hin angelegt.

4,7 von 5 · 154 Bewertungen
Jetzt bewerten:

← Alle Glaubensfragen Die Bibel lesen