Neues Testament · Briefe

Titus

Ad Titum

3Kapitel
46Verse
um 63–65 n. Chr.Entstehung
Paulus, ein Knecht Gottes und ein Apostel Jesu Christi, nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit zur Gottseligkeit,
Titus 1,1
Überblick

Worum es geht

Der Titusbrief ist ein weiterer Pastoralbrief. Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Titus, der die Gemeinden auf der Insel Kreta ordnen soll. Er gibt ihm Anweisungen zur Einsetzung von Ältesten und zur gesunden Lehre.

Ein Leitgedanke ist die enge Verbindung von Glaube und Werken: Wer das Evangelium empfangen hat, soll „in guten Werken eifrig" sein (Titus 2,14). Gesunde Lehre führt zu einem gottgefälligen, dienstbereiten Leben.

Paulus schrieb den Brief um 63–65 n. Chr. Theologisch fasst er das Evangelium kompakt zusammen: Gott hat uns gerettet „nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit" (Titus 3,5).

Wir warten auf „die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus" (Titus 2,13). Für uns heute zeigt der Brief, dass echter Glaube und gute Werke untrennbar zusammengehören.

Verfasser
Paulus
Entstehung
um 63–65 n. Chr.
Leitthema
Gesunde Lehre und gute Werke – der Glaube zeigt sich in einem geordneten, dienenden Leben.
Gliederung

Der Aufbau des Buches

  1. Kap. 1

    Einsetzung von Ältesten und gesunde Lehre

  2. Kap. 2

    Anweisungen für alle Altersgruppen

  3. Kap. 3

    Gute Werke aus der Gnade Gottes

Schlüsselverse

Worte, die alles tragen

Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen
Titus 2,11
nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes,
Titus 3,5
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