Paulus, ein Knecht Gottes und ein Apostel Jesu Christi, nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit zur Gottseligkeit,
Worum es geht
Der Titusbrief ist ein weiterer Pastoralbrief. Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Titus, der die Gemeinden auf der Insel Kreta ordnen soll. Er gibt ihm Anweisungen zur Einsetzung von Ältesten und zur gesunden Lehre.
Ein Leitgedanke ist die enge Verbindung von Glaube und Werken: Wer das Evangelium empfangen hat, soll „in guten Werken eifrig" sein (Titus 2,14). Gesunde Lehre führt zu einem gottgefälligen, dienstbereiten Leben.
Paulus schrieb den Brief um 63–65 n. Chr. Theologisch fasst er das Evangelium kompakt zusammen: Gott hat uns gerettet „nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit" (Titus 3,5).
Wir warten auf „die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus" (Titus 2,13). Für uns heute zeigt der Brief, dass echter Glaube und gute Werke untrennbar zusammengehören.
- Verfasser
- Paulus
- Entstehung
- um 63–65 n. Chr.
- Leitthema
- Gesunde Lehre und gute Werke – der Glaube zeigt sich in einem geordneten, dienenden Leben.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1
Einsetzung von Ältesten und gesunde Lehre
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Kap. 2
Anweisungen für alle Altersgruppen
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Kap. 3
Gute Werke aus der Gnade Gottes
Worte, die alles tragen
Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen
nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes,