Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes,
Worum es geht
Der Römerbrief ist die umfassendste Darlegung des Evangeliums im Neuen Testament. Paulus entfaltet darin systematisch, wie ein Mensch vor dem heiligen Gott gerecht werden kann: nicht durch eigene Werke, sondern allein aus Glauben an Jesus Christus.
Zunächst zeigt Paulus, dass alle Menschen – Juden wie Heiden – Sünder sind und Gottes Herrlichkeit verfehlen. Dann verkündet er die Rechtfertigung aus Gnade durch den Glauben, das neue Leben im Geist und die unverbrüchliche Liebe Gottes (Römer 8).
Paulus schrieb den Brief um 56–57 n. Chr. an die Gemeinde in Rom, die er noch nicht kannte. Theologisch ist er das Herzstück der reformatorischen Erkenntnis: „Der Gerechte wird aus Glauben leben" (Römer 1,17).
Christus ist die Mitte: Durch ihn werden wir gerechtfertigt, mit Gott versöhnt und mit ewiger Hoffnung beschenkt. Für uns heute ist der Römerbrief eine unerschöpfliche Quelle für das Verständnis der Gnade und ein Aufruf zum geheiligten Leben.
- Verfasser
- Paulus
- Entstehung
- um 56–57 n. Chr.
- Leitthema
- Rechtfertigung allein aus Glauben – das Evangelium als Gottes Kraft zur Rettung.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–3
Alle Menschen sind Sünder
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Kap. 3–5
Rechtfertigung aus Glauben
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Kap. 6–8
Neues Leben im Geist
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Kap. 9–11
Gott und das Volk Israel
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Kap. 12–16
Das gelebte Evangelium
Worte, die alles tragen
Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen.
Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.