Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,
Worum es geht
Die Offenbarung ist das letzte Buch der Bibel und ihr großes Finale. In gewaltigen Visionen zeigt der erhöhte Christus dem Apostel Johannes, „was bald geschehen soll". Trotz aller Symbolik ist die Botschaft klar: Jesus Christus siegt.
Das Buch beginnt mit Sendschreiben an sieben Gemeinden, gefolgt von Visionen von Gericht und Drangsal, vom Kampf zwischen dem Lamm und den Mächten des Bösen. Es gipfelt im endgültigen Sieg Christi, dem letzten Gericht und der Erschaffung eines neuen Himmels und einer neuen Erde.
Der Apostel Johannes empfing die Offenbarung auf der Insel Patmos, um 90–95 n. Chr., zur Zeit der Verfolgung. Theologisch ist es ein Buch des Trostes: Inmitten von Leid und Bedrängnis dürfen die Glaubenden wissen, dass Gott die Geschichte in der Hand hält.
Christus ist das geschlachtete und siegreiche Lamm, „der Erste und der Letzte". Am Ende wohnt Gott bei den Menschen, und „Gott wird abwischen alle Tränen" (Offenbarung 21,4). Für uns heute schenkt die Offenbarung lebendige Hoffnung: „Komm, Herr Jesus!" (Offenbarung 22,20).
- Verfasser
- Johannes
- Entstehung
- um 90–95 n. Chr.
- Leitthema
- Jesus Christus siegt – der Triumph des Lammes und die Vollendung aller Dinge.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1
Die Vision des erhöhten Christus
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Kap. 2–3
Die sieben Sendschreiben
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Kap. 4–18
Gericht
Siegel, Posaunen und Schalen
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Kap. 19–20
Der Sieg Christi und das letzte Gericht
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Kap. 21–22
Neuer Himmel, neue Erde, das neue Jerusalem
Worte, die alles tragen
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.