Altes Testament · Prophetie

Nahum

Nahum

3Kapitel
47Verse
ca. 660–630 v. Chr.Entstehung
Dies ist die Last über Ninive und das Buch der Weissagung Nahums von Elkos.
Nahum 1,1
Überblick

Worum es geht

Das Buch Nahum kündigt den Untergang Ninives an, der Hauptstadt des grausamen assyrischen Weltreichs. Rund hundert Jahre nach der Umkehr unter Jona ist Ninive wieder in Gewalt und Hochmut zurückgefallen.

Nahum verkündet, dass Gott zwar langmütig, aber auch gerecht ist: „Der HERR ist geduldig und von großer Kraft, vor dem niemand unschuldig ist" (Nahum 1,3). Das Gericht über die Unterdrücker ist zugleich Trost für deren Opfer.

Nahum wirkte im 7. Jahrhundert v. Chr. Theologisch betont das Buch Gottes Gerechtigkeit gegenüber Gewalt und Tyrannei. Gott sieht das Leid der Unterdrückten und schreitet ein.

Inmitten der Gerichtsbotschaft leuchtet die Zusage: „Der HERR ist gütig und eine Feste am Tag der Not" (Nahum 1,7) – eine Zuflucht, die in Christus offen steht. Für uns heute tröstet Nahum: Gott lässt Unrecht nicht ewig bestehen.

Verfasser
Nahum
Entstehung
ca. 660–630 v. Chr.
Leitthema
Gott ist gerecht – das Gericht über das gewalttätige Ninive ist Trost für die Unterdrückten.
Gliederung

Der Aufbau des Buches

  1. Kap. 1

    Gottes Gerechtigkeit und Güte

  2. Kap. 2

    Der Fall Ninives

  3. Kap. 3

    Das Ende der Gewaltstadt

Schlüsselverse

Worte, die alles tragen

Der HERR ist geduldig und von großer Kraft, vor welchem niemand unschuldig ist; er ist der HERR, des Weg in Wetter und Sturm ist und Gewölke der Staub unter seinen Füßen,
Nahum 1,3
Der HERR ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen.
Nahum 1,7
Lesen

Alle Kapitel 1–3

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