Dies ist die Last über Ninive und das Buch der Weissagung Nahums von Elkos.
Worum es geht
Das Buch Nahum kündigt den Untergang Ninives an, der Hauptstadt des grausamen assyrischen Weltreichs. Rund hundert Jahre nach der Umkehr unter Jona ist Ninive wieder in Gewalt und Hochmut zurückgefallen.
Nahum verkündet, dass Gott zwar langmütig, aber auch gerecht ist: „Der HERR ist geduldig und von großer Kraft, vor dem niemand unschuldig ist" (Nahum 1,3). Das Gericht über die Unterdrücker ist zugleich Trost für deren Opfer.
Nahum wirkte im 7. Jahrhundert v. Chr. Theologisch betont das Buch Gottes Gerechtigkeit gegenüber Gewalt und Tyrannei. Gott sieht das Leid der Unterdrückten und schreitet ein.
Inmitten der Gerichtsbotschaft leuchtet die Zusage: „Der HERR ist gütig und eine Feste am Tag der Not" (Nahum 1,7) – eine Zuflucht, die in Christus offen steht. Für uns heute tröstet Nahum: Gott lässt Unrecht nicht ewig bestehen.
- Verfasser
- Nahum
- Entstehung
- ca. 660–630 v. Chr.
- Leitthema
- Gott ist gerecht – das Gericht über das gewalttätige Ninive ist Trost für die Unterdrückten.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1
Gottes Gerechtigkeit und Güte
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Kap. 2
Der Fall Ninives
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Kap. 3
Das Ende der Gewaltstadt