Judas, ein Knecht Jesu Christi, ein Bruder aber des Jakobus, den Berufenen, die da geheiligt sind in Gott, dem Vater, und bewahrt in Jesu Christo:
Worum es geht
Der Judasbrief ist ein leidenschaftlicher Aufruf, „für den Glauben zu kämpfen, der ein für alle Mal den Heiligen überliefert ist" (Judas 3). Falsche Lehrer haben sich in die Gemeinde eingeschlichen, die Gottes Gnade in Zügellosigkeit verkehren.
Mit Beispielen aus dem Alten Testament zeigt Judas, dass Gott solche Gottlosigkeit richtet. Er beschreibt die Irrlehrer eindringlich und ruft die Gläubigen auf, sich selbst „in der Liebe Gottes zu erhalten" und schwankende Geschwister zu retten.
Judas, vermutlich ein Bruder des Herrn, gilt als Verfasser; der Brief entstand um 65–80 n. Chr. Theologisch verteidigt er die reine Lehre gegen Verführung und betont sowohl Gottes Gericht als auch seine bewahrende Gnade.
Der Brief endet mit einem der schönsten Lobpreise der Bibel: Gott „kann euch ohne Fehl und voll Freude vor das Angesicht seiner Herrlichkeit stellen" (Judas 24). Für uns heute ruft Judas zur Wachsamkeit gegen Irrlehre und zum festen Stand im überlieferten Glauben.
- Verfasser
- Judas
- Entstehung
- um 65–80 n. Chr.
- Leitthema
- Kämpft für den einmal überlieferten Glauben gegen Verführer in der Gemeinde.
Der Aufbau des Buches
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V. 1–4
Aufruf zum Kampf für den Glauben
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V. 5–16
Das Wesen und Gericht der Verführer
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V. 17–25
Ermahnung und Lobpreis
Worte, die alles tragen
Ihr Lieben, nachdem ich vorhatte, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich's für nötig, euch mit Schriften zu ermahnen, daß ihr für den Glauben kämpfet, der einmal den Heiligen übergeben ist.
Dem aber, der euch kann behüten ohne Fehl und stellen vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unsträflich mit Freuden,