Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach:
Worum es geht
Das Buch Jona erzählt von einem widerstrebenden Propheten. Gott beauftragt Jona, der heidnischen Stadt Ninive das Gericht zu predigen. Doch Jona flieht in die entgegengesetzte Richtung – bis ein großer Fisch ihn verschlingt und nach drei Tagen wieder ausspeit.
Schließlich gehorcht Jona, und ganz Ninive kehrt um. Statt sich zu freuen, ist Jona zornig über Gottes Barmherzigkeit gegenüber den Feinden Israels. Das Buch endet mit Gottes Frage nach seinem Erbarmen über die Stadt.
Jona wirkte im 8. Jahrhundert v. Chr. Theologisch zeigt das Buch, dass Gottes Gnade keine Grenzen kennt: Sein Erbarmen gilt allen Völkern, sogar erklärten Feinden. Zugleich entlarvt es den engen, lieblosen Eifer des Propheten.
Jesus selbst deutet das „Zeichen des Jona" auf seine drei Tage im Grab und seine Auferstehung (Matthäus 12,40). Für uns heute weitet Jona das Herz für Gottes weltweite Mission und seine grenzenlose Barmherzigkeit.
- Verfasser
- Jona
- Entstehung
- ca. 760 v. Chr.
- Leitthema
- Gottes Erbarmen gilt allen Völkern – auch den Feinden, die umkehren.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1
Jonas Flucht und der Sturm
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Kap. 2
Gebet aus dem Fisch
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Kap. 3
Predigt und Buße Ninives
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Kap. 4
Jonas Zorn und Gottes Erbarmen
Worte, die alles tragen
Ich aber will mit Dank dir opfern, mein Gelübde will ich bezahlen; denn die Hilfe ist des HERRN.
und betete zum HERRN und sprach: Ach HERR, das ist's, was ich sagte, da ich noch in meinem Lande war; darum ich auch wollte zuvorkommen, zu fliehen gen Tharsis; denn ich weiß, daß du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und läßt dich des Übels reuen.