Dies ist das Wort des HERRN, das geschehen ist zu Hosea, dem Sohn Beeris, zu der Zeit des Usia, Jotham, Ahas und Hiskia, der Könige Juda's, und zur Zeit Jerobeams, des Sohnes Joas, des Königs in Israel.
Worum es geht
Hosea verkündet seine Botschaft durch sein eigenes Leben: Auf Gottes Geheiß heiratet er Gomer, eine untreue Frau. Ihre gebrochene Ehe wird zum lebendigen Bild für die Beziehung zwischen Gott und seinem treulosen Volk Israel.
Immer wieder bricht Israel den Bund durch Götzendienst – geistlicher „Ehebruch". Doch Gottes Liebe lässt nicht los: Trotz aller Untreue wirbt er um sein Volk und verheißt Heilung und Wiederherstellung.
Hosea wirkte im 8. Jahrhundert v. Chr. im Nordreich Israel. Theologisch offenbart das Buch das Herz Gottes: eine leidenschaftliche, treue Liebe, die durch menschliche Untreue zutiefst verletzt wird und dennoch nicht aufhört.
Gottes erbarmende Liebe findet ihre Erfüllung in Christus, der die untreue Braut – die Gemeinde – mit seinem Leben erkauft. Für uns heute zeigt Hosea, dass Gottes Treue größer ist als unser Versagen, und ruft zur Umkehr in seine Arme.
- Verfasser
- Hosea
- Entstehung
- ca. 750–710 v. Chr.
- Leitthema
- Gottes treue Liebe zu seinem untreuen Volk – stärker als alle Untreue.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–3
Hoseas Ehe als Gleichnis
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Kap. 4–7
Israels Schuld und Abfall
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Kap. 8–10
Gericht über das Volk
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Kap. 11–14
Gottes Liebe und Verheißung der Heilung
Worte, die alles tragen
Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht am Brandopfer.
Ich ließ sie ein menschlich Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen und half ihnen das Joch an ihrem Hals tragen und gab ihnen Futter.
So will ich ihr Abtreten wieder heilen; gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn soll sich von ihnen wenden.