Und der HERR rief Mose und redete mit ihm aus der Hütte des Stifts und sprach:
Worum es geht
Das 3. Buch Mose (Levitikus) ist das Handbuch der Heiligkeit. Es zeigt, wie ein sündiges Volk dem heiligen Gott nahen darf, der mitten unter ihm wohnt. Im Zentrum stehen die Opfer, das Priestertum und der große Versöhnungstag.
Detaillierte Weisungen über Brand-, Speis-, Friedens-, Sünd- und Schuldopfer machen deutlich: Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. Reinheits- und Heiligkeitsgebote regeln das ganze Leben – nicht als Last, sondern als Ausdruck der Zugehörigkeit zu Gott.
Mose ist der Verfasser; das Buch gehört in die Zeit am Sinai um 1400 v. Chr. Der Leitsatz lautet: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig" (3. Mose 19,2). Heiligkeit ist nicht moralische Überheblichkeit, sondern Absonderung für Gott.
Alle Opfer weisen auf Christus, der sich selbst als vollkommenes Opfer dargebracht hat und zugleich unser großer Hoherpriester ist. Der Versöhnungstag findet seine Erfüllung am Kreuz. Für uns heute lehrt Levitikus, dass Gott heilig ist, Sünde ernst ist – und dass Gott einen Weg der Versöhnung schafft.
- Verfasser
- Mose (traditionell)
- Entstehung
- ca. 1400 v. Chr.
- Leitthema
- Wie ein heiliges Volk in der Gegenwart des heiligen Gottes leben und ihm nahen kann.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–7
Die Opfergesetze
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Kap. 8–10
Einsetzung des Priestertums
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Kap. 11–15
Rein und unrein
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Kap. 16
Der große Versöhnungstag
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Kap. 17–27
Das Heiligkeitsgesetz und die Feste
Worte, die alles tragen
Denn ich bin der HERR, der euch aus Ägyptenland geführt hat, daß ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.
Denn an diesem Tage geschieht eure Versöhnung, daß ihr gereinigt werdet; von allen euren Sünden werdet ihr gereinigt vor dem HERRN.
Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.
Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich bin der HERR, euer Gott.