Paulus und Silvanus und Timotheus der Gemeinde zu Thessalonich in Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus:
Worum es geht
Der 2. Thessalonicherbrief folgt kurz nach dem ersten. Die Gemeinde leidet weiter unter Verfolgung, und einige sind durch falsche Lehren über die Wiederkunft Christi verunsichert worden – manche meinten, der Tag des Herrn sei schon da.
Paulus tröstet die Bedrängten mit dem Hinweis auf Gottes gerechtes Gericht und korrigiert die Verwirrung: Vor dem Tag des Herrn muss erst der Abfall und der „Mensch der Gesetzlosigkeit" offenbar werden. Er ruft zur Standhaftigkeit und warnt die Müßiggänger zur Arbeit.
Paulus schrieb den Brief um 51 n. Chr. Theologisch ergänzt er die endzeitliche Belehrung des ersten Briefes und betont, dass die Glaubenden im Glauben festbleiben und geordnet leben sollen.
Christus wird in Herrlichkeit wiederkommen und seine Feinde richten, die Seinen aber erretten. Für uns heute mahnt der Brief, sich nicht durch falsche Lehren verwirren zu lassen, treu auszuharren und verantwortlich zu leben.
- Verfasser
- Paulus
- Entstehung
- um 51 n. Chr.
- Leitthema
- Standhaft bleiben in Verfolgung und Irrtum – der Tag des Herrn kommt gewiss.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1
Trost in der Verfolgung und Gottes Gericht
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Kap. 2
Der Tag des Herrn und die Gesetzlosigkeit
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Kap. 3
Aufruf zur Arbeit und Standhaftigkeit
Worte, die alles tragen
So stehet nun, liebe Brüder, und haltet an den Satzungen, in denen ihr gelehrt seid, es sei durch unser Wort oder Brief.
Aber der HERR ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Argen.