Nach dem Tode Sauls, da David von der Amalekiter Schlacht wiedergekommen und zwei Tage in Ziklag geblieben war,
Worum es geht
Das 2. Buch Samuel schildert die Königsherrschaft Davids. Nach Sauls Tod wird David König über ganz Israel, erobert Jerusalem und bringt die Bundeslade in die Stadt. Gott schließt mit ihm einen ewigen Bund: Sein Thron soll für immer bestehen (2. Samuel 7).
Doch das Buch verschweigt nicht Davids tiefen Fall – seinen Ehebruch mit Batseba und den Mord an Uria. Die Folgen ziehen sich durch seine Familie: Aufruhr, Gewalt und Leid. David bleibt dennoch ein Mann, der echte Buße kennt.
Der Verfasser ist unbekannt (genannt werden Nathan und Gad); die Endgestalt gehört in die Königszeit. Theologisch ist der Davidsbund entscheidend: Gott verheißt eine bleibende Dynastie und damit den Weg zum Messias.
Die Verheißung des ewigen Thrones erfüllt sich in Jesus, dem Sohn Davids, dessen Reich kein Ende hat. Für uns heute zeigt das Buch sowohl die Schwere der Sünde als auch die Größe der Gnade gegenüber dem bußfertigen Herzen.
- Verfasser
- unbekannt (traditionell Nathan/Gad)
- Entstehung
- ca. 930 v. Chr.
- Leitthema
- Die Regierung Davids – Gottes Bund mit dem König und der Ernst der Sünde.
Der Aufbau des Buches
-
Kap. 1–4
David wird König über Juda
-
Kap. 5–10
König über ganz Israel und der Bund Gottes
-
Kap. 11–12
Davids Fall und Buße
-
Kap. 13–20
Familienkonflikt und Absaloms Aufstand
-
Kap. 21–24
Anhang
Lieder und letzte Taten
Worte, die alles tragen
Aber dein Haus und dein Königreich soll beständig sein ewiglich vor dir, und dein Stuhl soll ewiglich bestehen.
Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt wider den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.
Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.