Simon Petrus, ein Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die mit uns ebendenselben teuren Glauben überkommen haben in der Gerechtigkeit, die unser Gott gibt und der Heiland Jesus Christus:
Worum es geht
Der 2. Petrusbrief ist Petrus' Abschiedswort vor seinem Tod. Er warnt eindringlich vor falschen Lehrern, die in die Gemeinde eindringen, die Freiheit missbrauchen und die Wiederkunft Christi leugnen.
Petrus ruft zum Wachstum in Erkenntnis und Tugend auf und betont die Zuverlässigkeit des prophetischen Wortes: Die Apostel haben Jesu Herrlichkeit mit eigenen Augen gesehen. Die Schrift ist nicht aus menschlichem Willen, sondern vom Heiligen Geist eingegeben (2. Petrus 1,21).
Petrus schrieb den Brief um 64–67 n. Chr. Theologisch verteidigt er die Wahrheit gegen Verführung und die Gewissheit der Wiederkunft Christi gegen die Spötter, die fragen: „Wo bleibt die Verheißung?"
Der Tag des Herrn kommt gewiss; Gottes scheinbare Verzögerung ist Geduld, „weil er nicht will, dass jemand verloren werde" (2. Petrus 3,9). Für uns heute ruft der Brief zu geistlicher Wachsamkeit und zur Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.
- Verfasser
- Petrus
- Entstehung
- um 64–67 n. Chr.
- Leitthema
- Wachsamkeit gegen Irrlehre und feste Hoffnung auf den Tag des Herrn.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1
Wachstum im Glauben und das sichere Wort
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Kap. 2
Warnung vor falschen Lehrern
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Kap. 3
Der Tag des Herrn und Gottes Geduld
Worte, die alles tragen
Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.
Der HERR verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre.