Es fielen aber die Moabiter ab von Israel, da Ahab tot war.
Worum es geht
Das 2. Buch der Könige setzt die Geschichte fort: Der Prophet Elisa tritt das Erbe Elias an und wirkt machtvolle Zeichen. Die Königreiche Israel und Juda gehen jedoch ihren Weg in den Abfall weiter.
Das Nordreich Israel wird 722 v. Chr. von Assyrien zerstört. Trotz einzelner frommer Könige wie Hiskia und Josia, die Reformen anstoßen, ist auch Judas Schicksal besiegelt: 586 v. Chr. fällt Jerusalem an Babylon, der Tempel wird verbrannt, das Volk weggeführt.
Der Verfasser ist unbekannt (Tradition: Jeremia); das Werk entstand im Exil. Theologisch zieht das Buch eine ernste Bilanz: Gott ist langmütig, aber gerecht. Der Bundesbruch hat Konsequenzen, doch ein Rest bleibt.
Inmitten des Gerichts bleibt die Verheißung an David lebendig – die Linie zum Messias reißt nicht ab. Für uns heute mahnt das Buch, Gottes Wort ernst zu nehmen, und tröstet zugleich: Gottes Treue überdauert das Gericht.
- Verfasser
- unbekannt (traditionell Jeremia)
- Entstehung
- ca. 560 v. Chr.
- Leitthema
- Der Niedergang der beiden Reiche bis ins Exil – die Folgen anhaltenden Ungehorsams.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–8
Elisas Wirken und Wunder
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Kap. 9–17
Niedergang und Untergang des Nordreiches
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Kap. 18–20
Hiskia und die Bewahrung Jerusalems
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Kap. 21–23
Josias Reform
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Kap. 24–25
Fall Jerusalems und Exil
Worte, die alles tragen
und wenn der HERR bezeugte in Israel und Juda durch alle Propheten und Seher und ließ ihnen sagen: Kehret um von euren bösen Wegen und haltet meine Gebote und Rechte nach allem Gesetz, das ich euren Vätern geboten habe und das ich zu euch gesandt habe durch meine Knechte, die Propheten:
Nun aber, HERR, unser Gott, hilf uns aus seiner Hand, auf daß alle Königreiche auf Erden erkennen, daß du, HERR, allein Gott bist.
Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte nach allem Gesetz Mose's; und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf.