Der Älteste: der auserwählten Frau und ihren Kindern, die ich liebhabe in der Wahrheit, und nicht allein ich sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben,
Worum es geht
Der 2. Johannesbrief ist ein kurzer, persönlicher Brief „an die auserwählte Herrin und ihre Kinder" – wohl eine Gemeinde oder eine Hausgemeinde. Im Mittelpunkt stehen zwei eng verbundene Themen: Wahrheit und Liebe.
Johannes freut sich, dass einige in der Wahrheit wandeln, und ruft zur gegenseitigen Liebe auf, die sich im Halten der Gebote zeigt. Zugleich warnt er entschieden vor Verführern, die leugnen, dass Jesus im Fleisch gekommen ist – solche soll man nicht ins Haus aufnehmen.
Der Apostel Johannes gilt als Verfasser; der Brief entstand um 85–95 n. Chr. Theologisch zeigt er, dass Wahrheit und Liebe zusammengehören: Liebe ohne Wahrheit verliert ihren Halt, Wahrheit ohne Liebe wird hart.
Wer „in der Lehre Christi bleibt", hat den Vater und den Sohn (2. Johannes 9). Für uns heute mahnt der Brief, in der gesunden Lehre zu bleiben und zugleich in echter Liebe zu wandeln.
- Verfasser
- Johannes
- Entstehung
- um 85–95 n. Chr.
- Leitthema
- In Wahrheit und Liebe wandeln – und Irrlehrer nicht beherbergen.
Der Aufbau des Buches
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V. 1–3
Gruß in Wahrheit und Liebe
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V. 4–6
Das Gebot der Liebe
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V. 7–13
Warnung vor Verführern
Worte, die alles tragen
Und das ist die Liebe, daß wir wandeln nach seinem Gebot; das ist das Gebot, wie ihr gehört habt von Anfang, daß ihr in derselben wandeln sollt.
Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.