Es war ein Mann von Ramathaim-Zophim, vom Gebirge Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Thohus, des Sohnes Zuphs, ein Ephraimiter.
Worum es geht
Das 1. Buch Samuel beschreibt den Übergang Israels von den Richtern zum Königtum. Es beginnt mit Samuel, dem letzten Richter und Propheten, geht über zu Saul, dem ersten König, und mündet im Aufstieg Davids, des Mannes nach Gottes Herzen.
Saul verliert wegen Ungehorsams die Berufung; Gott wählt den jungen Hirten David, der Goliat besiegt. Doch Sauls Eifersucht zwingt David in die Verfolgung. Das Buch zeichnet eindringlich, wie Gott Demütige erhebt und Hochmütige verwirft.
Der Verfasser ist nicht eindeutig benannt (Tradition: Samuel, Nathan, Gad); die Endgestalt gehört in die frühe Königszeit. Zentral ist die Wahrheit: „Der HERR sieht das Herz an" (1. Samuel 16,7).
David, der gesalbte König, ist ein Vorbild des kommenden Messias, des Sohnes Davids. Für uns heute lehrt das Buch, dass Gehorsam besser ist als Opfer (1. Samuel 15,22) und dass Gott auf das Herz schaut, nicht auf den äußeren Schein.
- Verfasser
- unbekannt (traditionell Samuel u.a.)
- Entstehung
- ca. 930 v. Chr.
- Leitthema
- Der Übergang vom Richtertum zum Königtum – Gott erwählt David nach seinem Herzen.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–7
Samuel
Geburt, Berufung, Dienst
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Kap. 8–15
Saul
der erste König und sein Versagen
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Kap. 16–20
Davids Salbung und Aufstieg
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Kap. 21–31
Davids Verfolgung und Sauls Ende
Worte, die alles tragen
Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner; und ist kein Hort, wie unser Gott ist.
Samuel aber sprach: Meinst du, daß der HERR Lust habe am Opfer und Brandopfer gleich wie am Gehorsam gegen die Stimme des HERRN? Siehe, Gehorsam ist besser denn Opfer, und Aufmerken besser denn das Fett von Widdern;
Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.