Paulus, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und Bruder Sosthenes
Worum es geht
Der 1. Korintherbrief ist Paulus' Antwort auf zahlreiche Probleme in der jungen, aber zerstrittenen Gemeinde von Korinth. Spaltungen, sittliche Verfehlungen, Streit um geistliche Gaben und Fragen zur Auferstehung beschäftigen die Gemeinde.
Paulus ruft zur Einheit im Namen des Gekreuzigten, zur Heiligung des Leibes und zur rechten Ausübung der Gaben. Im Mittelpunkt steht das Hohelied der Liebe (1. Korinther 13): Ohne Liebe ist alles nichts.
Paulus schrieb den Brief um 55 n. Chr. von Ephesus aus. Theologisch zeigt er, wie das Kreuz Christi – „Gottes Torheit, die weiser ist als die Menschen" (1. Korinther 1,25) – das ganze Gemeindeleben prägen soll.
Das große Kapitel über die Auferstehung (Kap. 15) gründet die christliche Hoffnung auf den auferstandenen Christus. Für uns heute gibt der Brief praktische Weisung für ein Gemeindeleben, das von Liebe, Reinheit und Einheit geprägt ist.
- Verfasser
- Paulus
- Entstehung
- um 55 n. Chr.
- Leitthema
- Wie das Evangelium praktische Probleme in der Gemeinde löst – Einheit, Reinheit und Liebe.
Der Aufbau des Buches
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Kap. 1–4
Spaltungen und die Weisheit des Kreuzes
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Kap. 5–7
Fragen zu Sittlichkeit und Ehe
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Kap. 8–11
Freiheit, Gottesdienst und Abendmahl
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Kap. 12–14
Geistliche Gaben und die Liebe
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Kap. 15–16
Die Auferstehung der Toten
Worte, die alles tragen
Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen.
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht,
Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift,